Projektbeschreibung

Die Gesamtkonzeption zur baulichen und freiräumlichen Neugestaltung des Planungsgebiets basiert auf der Idee einer differenzierten, stadträumlichen Komplettierung des bestehenden, heterogenen Siedlungsfragments am Neu-Ulmer Stadtrand. Sie verfolgt die Absicht, durch gezielte räumliche und strukturelle Verknüpfungen der neuen Wohn- und Mischgebiete mit dem vorhandenen Fragment des Stadtgebildes eine neue städtebauliche Einheit zu generieren und den bestehenden Lebensraum mit neuen baulichen Ideen und freiräumlichen Angeboten zu bereichern. Die neuen Elemente tragen dazu bei, das lokale Stadtgefüge dauerhaft zu stabilisieren und lassen eines urbanes, vernetztes Quartier am Stadtrand von Neu-Ulm entstehen. Ergänzend zur Konzeption der städtebaulichen Struktur werden Grünräume mit unterschiedlicher freiräumlicher Qualität geschaffen. Das gestaltprägende Element des gesamten Quartiers ist eine ´Grünen Mitte´, die an den bestehenden Siedlungsraum anknüpft, das Gesamtgefüge räumlich zentriert und neben dem spezifischen Freiraum der Robert-Koch-Straße auch das vorhandene Biotop in seinen Wirkungsraum integriert und räumlich an den neuen Teil der Ringstraße anschließt. Dieser große öffentliche Park ist zentraler ein Anziehungspunkt mit Gemeinschafts- und Aktionsflächen für die neuen Bewohner und Anwohner aus der Umgebung.

 

In Zusammenarbeit mit Eisenlauer Architekten Stadtplaner

Projektdetails
Projekt Ulmer Riedteile
Bauherr Stadt Neu-Ulm
Zeitraum 11/2016
Kategorie 2. Preis, Städtebaulicher und landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb, Wettbewerb