Projektbeschreibung

Das Konzept stützt sich auf den Antrag vom Torbescheid und berücksichtigt die dort gemachten Aussagen. Die Neubauten werden so platziert, dass die Bauräume eingehalten werden. Die Wohnhöfe sollen zum Straßenraum der Reschreiterstraße offen und durchlässig bleiben. Ein Auskragung der Baukörper in den Obergeschossen über die Kanalschutzzone hinaus wird nicht verfolgt. Ebenso werden mögliche Laternengeschosse wegen der geringen Wirtschaftlichkeit im 5. OG der Neubauten nicht empfohlen. Die Baukörper sind in der Höhe gestaffelt (Abtreppungen nach Süden zu den Durchgängen). Die Aufstockung der Bestandsbauten wird in Holzleichtbauweise mit hohen Vorfertigungsgrad vorgeschlagen. Zum Verzug der Installationen zudem vorhandenen Kernen werden die Fußböden angehoben (aufgeständerte Hohlraumböden). Die Aufstockungen liegen auf der Nordseite bündig mit dem Bestand, währen sie im Süden zur Ausbildung einer durchlaufenden Terrassenzone zurückspringen. Mit den im Detail unterschiedlichen, in der Gesamthaltung jedoch ähnlichen Höfen wird dem Ort eine neue Identität gegeben. Die Höfe sind als besondere Ort mit Sitzmöglichkeiten und Spielangeboten als große Holzdecks gestaltet. Neben dem vorhandenen Baumbestand wird jedem Hof eine unterschiedliche Obstsorte zugeordnet, so dass in jedem Hof ein eigener Charakter entsteht.

Projektdetails
Projekt Reschreiterstraße, München
Bauherr ESW Bayern
Zeitraum 2014
Kategorie 2. Preis, Wettbewerb, Wohnbebauung